Der Server antwortet, aber statt deiner Website kommt ein Fehler? Die drei häufigsten Fälle haben typische Auslöser — und fast immer steht die Antwort im Log.
Zuerst: Was hast du zuletzt geändert?
Die meisten dieser Fehler folgen unmittelbar auf eine Änderung — ein Plugin-Update, eine bearbeitete .htaccess, eine neue PHP-Version. Die letzte Änderung rückgängig zu machen ist oft die schnellste Lösung.
Fehler 500 (Internal Server Error)
Ein Fehler im Code oder in der Konfiguration deiner Website. Typische Ursachen:
- Fehlerhafte
.htaccess— Tippfehler oder Regeln, die der Server nicht kennt. Test: Datei kurz umbenennen (z. B. in.htaccess_alt) und die Seite neu laden. - PHP-Fehler — z. B. ein Plugin, das mit der eingestellten PHP-Version nicht klarkommt. Im Control Panel die PHP-Version prüfen bzw. wechseln.
- CMS-Plugin/Theme — nach einem Update: das zuletzt aktualisierte Plugin über den Dateimanager/FTP deaktivieren (Ordner umbenennen).
Fehler 403 (Forbidden)
Der Server verweigert den Zugriff:
- Dateirechte — Verzeichnisse brauchen 755, Dateien 644; zu strikte oder zu offene Rechte blockieren.
- Fehlende Startdatei — liegt im Webverzeichnis eine
index.phpoderindex.html? - Verzeichnisschutz oder Deny-Regeln in der
.htaccess.
Weiße Seite (White Screen)
Meist ein PHP-Fehler, bei dem die Fehlermeldung unterdrückt wird. Der Blick ins Log (siehe unten) zeigt die echte Ursache; bei WordPress hilft oft der Recovery-Modus-Link aus der Fehler-Mail an die Admin-Adresse.
Ins Log schauen
Im Control Panel findest du bei deiner Domain die Logs (Zugriffs- und Fehlerprotokoll). Der letzte Eintrag im Fehlerprotokoll zum Zeitpunkt des Aufrufs nennt fast immer Datei und Zeile der Ursache — diese Zeile gehört auch in jedes Support-Ticket.
Hinweise
- Vor Experimenten an
.htaccessoder Plugins: Backup — Wiederherstellen geht schneller als Reparieren. - Kommst du nicht weiter, siehe „Richtig Hilfe anfordern" — mit Log-Zeile und Zeitpunkt lösen wir das meist im ersten Anlauf.
