Live gehen ist die halbe Miete — gesund bleiben die andere. Diese fünf Routinen halten deine Website sicher und erreichbar, mit wenig Aufwand, wenn man sie zur Gewohnheit macht.
Updates: CMS, Plugins und PHP
Aktuelle Software ist der wichtigste Schutz gegen gehackte Websites:
- CMS-Kern sowie Plugins/Themes zeitnah einspielen.
- PHP-Version aktuell halten.
- Vor größeren Updates ein Backup anlegen (siehe „Technische Basis").
Tipp: Prüfe nach jedem Update kurz die wichtigsten Seiten und Formulare.
Erreichbarkeit überwachen
Je früher du einen Ausfall bemerkst, desto schneller ist er behoben:
- Monitoring einrichten, das die Seite regelmäßig prüft und bei Ausfall alarmiert.
- Auch Zertifikatsablauf und Ladezeit im Blick behalten.
Backup-Rückspiel regelmäßig testen
Ein Backup ist nur so gut wie die letzte erfolgreiche Wiederherstellung:
- Rückspiel testen — am besten in eine Testumgebung.
- Prüfen, ob alle Bestandteile (Dateien und Datenbank) enthalten sind.
- Den Test wiederkehrend im Kalender eintragen.
Domain- und Zertifikatsablauf im Blick behalten
Abgelaufene Domains oder Zertifikate legen die Seite lahm — oft überraschend:
- Auto-Verlängerung für die Domain aktiv lassen.
- TLS-Zertifikat automatisch erneuern lassen (z. B. Let's Encrypt).
- Ablaufdaten notieren und Erinnerungen setzen.
Ansprechpartner und Zugangsdaten dokumentieren
Wenn nur eine Person alle Zugänge kennt, wird jeder Urlaub oder Wechsel zum Risiko:
- Zugangsdaten sicher ablegen (Passwortmanager).
- Ansprechpartner für Domain, Hosting, CMS und Technik festhalten.
- Regelmäßig aktualisieren — besonders nach einem Personalwechsel.
Wichtige Hinweise
- Wenn es doch passiert ist: „Gehackter Account: Sofortmaßnahmen und Schutz" führt durch den Ernstfall.
- Zusätzlichen Schutz fürs Kundenkonto bietet „Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren".
