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Private Websites: was reicht und was anders ist

Inhalt

Für rein private, nicht-geschäftliche Websites gelten einige Erleichterungen — aber nicht alle Pflichten entfallen, und die Grenze zur Geschäftsmäßigkeit ist schneller überschritten, als viele denken.

Impressum: meist keine Pflicht — aber wann es kippt

Rein private, nicht-geschäftliche Seiten brauchen meist kein Impressum. Die Einordnung kippt aber schnell:

  • Sobald Werbung, Affiliate-Links oder Verkauf dazukommen.
  • Sobald die Seite geschäftsmäßig wirkt (regelmäßig, auf Dauer, mit Einnahmeabsicht).

Tipp: Im Zweifel lieber ein Impressum setzen — das ist risikoärmer. Was hinein gehört, zeigt „Impressumspflicht: Was auf deine Website gehört".

Datenschutzerklärung bleibt trotzdem nötig

Auch ohne Impressumspflicht brauchst du in aller Regel eine Datenschutzerklärung — Server-Logs und Co. verarbeiten personenbezogene Daten. Die Datenschutzpflichten gelten unabhängig von der Impressumsfrage; Details siehe „Rechtliches für jede Website".

Erwartungsmanagement: kleinere Pakete, keine SLA

Private Projekte laufen anders als geschäftliche — es lohnt sich, das offen zu kommunizieren:

  • Kleinere Pakete, seltener eine eigene Datenbank.
  • Kein Anspruch auf feste Reaktionszeiten (keine SLA).

Tipp: Halte für dich selbst fest, wie schnell du bei Problemen reagieren möchtest.

Wichtige Hinweise

Dieser Artikel bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit ziehe fachkundigen Rat hinzu.

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